Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Gebärmutterkrebs

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Gebärmutterkrebs

Links

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO):
www.ago-online.org

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.:
www.krebsgesellschaft.de

Deutsche Krebshilfe e. V.:
www.krebshilfe.de

Leben? Leben! – Das Magazin für Frauen nach Krebs:
www.gfmk.de/publikationen/leben-leben

23. November 2017
Durch eine Operation oder Bestrahlung bei Gebärmutterkrebs kann es zu Spätfolgen wie z. B. sexuellen Störungen oder Inkontinenz kommen.
  
31. Mai 2017
Blutungen in den Wechseljahren sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden, da sie ein Hinweis auf Gebärmutterkrebs sein können.
  
30. Mai 2017
Die erste Option bei der Therapie von Gebärmutterkrebs ist die Operation. Bei fortgeschrittenem Gebärmutterkrebs kann sich eine Bestrahlung anschließen.
  
30. Mai 2017
Im Experteninterview erläutert Prof. Dr. Wimberger unter anderem die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Gebärmutterkrebs.
  
29. Mai 2017
Das Vorliegen bestimmter Erkrankungen sowie hormonelle Einflüsse können die Entstehung von Gebärmutterkrebs begünstigen.
  

Die Informationen zu Gebärmutterkrebs enthalten viele Fachbegriffe, zum einen gynäkologische, zum anderen onkologische Begriffe. Im Folgenden werden unter anderem die Eigenschaften der den Zyklus bestimmenden Hormone Gestagen und Östrogen ebenso wie die fachliche Klassifizierung des Schweregrads einer Krebserkrankung und vieles mehr erklärt.

Die Ursachen für die Entstehung von Gebärmutterkrebs sind bislang nicht in ihrer Gesamtheit erforscht. Gebärmutterkrebs wird aus sich krankhaft vermehrenden Zellen gebildet. Diese können benachbarte Organe oder Gewebe schädigen oder verdrängen und sich im Körper über das Blut- oder Lymphsystem weiterverteilen.

Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die die Entstehung von Gebärmutterkrebs begünstigen. Mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Risiko, Gebärmutterkrebs auszubilden. Weitere Risiken können Kinderlosigkeit sowie höhere Östrogenwerte sein. Das Hormon Östrogen kann dazu beitragen, dass Gebärmutterkrebs entsteht, wenn das Hormon Gestagen in zu geringer Menge vorhanden ist, um dem entgegenzuwirken.

Gebärmutterkrebs bezeichnet eine bösartige Tumorerkrankung, die den Gebärmutterkörper oder die –schleimhaut befällt. Die Gebärmutter gehört zu den inneren Geschlechtsorganen der Frau und ist im kleinen Becken positioniert. Das Organ ist hohl und besteht aus drei Wandschichten, dem Perimetrium, dem Myometrium und dem Endometrium. Das Endometrium, auch Gebärmutterschleimhaut, bildet sich während des Zyklus und wird mit der Monatsblutung wieder abgebaut und ausgeschieden – außer im Falle einer Schwangerschaft. Zumeist bildet sich Gebärmutterkrebs aus der Gebärmutterschleimhaut. Der Gebärmutterhals gehört zwar zum Organ, ein dort angesiedelter Tumor wird jedoch nicht zum Gebärmutterkrebs gerechnet, sondern als separate Erkrankung angesehen.